Das Thema der starken Frau stellt den bedeutendsten Einfluss für Herbst/Winter 2008-09 dar. Sie ist ein Symbol für Selbstbewusstsein, das unsere drei Stimmungen der Saison bestimmt und mit weitsichtiger Vision unsere Verbrauchertrends vorantreibt. Aus dem besinnlichen Kokon der vergangenen Saison ist sie als ein stärkeres, weiseres Individuum hervorgebrochen: Sie weiß, was sie will, und scheut sich nicht, es zu sagen. Dieses neue, durchsetzungsfähige Wesen spiegelt sich in einer starken, geschützten Silhouette wider – man denke an rüstungsartige, militärisch inspirierte Looks oder Bikerjacken – die eine Rückkehr der klar definierten Schulterlinie und von entschlossenen Gürtel-Looks einleitet. Es ist einer der stärksten Einflüsse seit langem, der seine Inspiration von so diversen Quellen wie mittelalterlichen Kreuzrittern, wie Johanna von Orleans, glamourösen Amazonen aus der Nachkriegszeit der 40er Jahre oder den Design- und Literatur-Pionierinnen des 20. Jahrhunderts bezieht. Sie alle haben eins gemeinsam: den Glauben an sich selbst. Sie sind Anführerinnen, keine Mitläuferinnen, und es ist dieses Gefühl der Stärke, das den Kern dieser Saison bildet: Wir erkennen, dass wir befähigt sind, unsere eigenen Entscheidungen zu treffen – ob bei unserer Kleindung oder unseren Einkaufen, den Zwecken, für die wir uns einsetzen, oder ganz allgemein bei der Art und Weise, wie wir unser Leben führen.